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Coronavirus und Schwangerschaft

Coronavirus in der Schwangerschaft vorbeugen

Alle Nachrichtenportale sind voll mit ihnen: Den Meldungen über das Virus SARS-CoV-2, besser bekannt als Coronavirus. Nachfolgend eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die zum jetzigen Zeitpunkt bekannt sind.

Gerade in so einer sensiblen Zeit wie der Schwangerschaft macht man sich bei derartigen Nachrichten doppelt Sorge, da natürlich neben dem eigenen Wohl, auch das Wohlbefinden des Bauchbewohners im Fokus ist.

Vorab: Dieser Text entspricht dem Wissensstand vom 04. März 2020. Wir übernehmen keine Haftung, wenn sich die Erkenntnisse über das Coronavirus zukünftig ändern. Wir versuchen natürlich die Informationen so aktuell wie möglich zu halten.

Wie schütze ich mich in der Schwangerschaft richtig vor dem Coronavirus?

Wie die Frauenärzte im Netz schreiben, gelten für Schwangere erst einmal dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie für alle anderen auch.

Herausgegeben sind diese vom Robert-Koch-Institut:

  1. Räume häufig lüften (2-3x täglich, 5 Minuten Stoßlüften reicht)

  2. „Lieber Winken statt Schütteln“: Aufs Händegeben und Küsschen beim Begrüßen lieber verzichten

  3. Menschenmassen meiden und wenn es geht Abstand von 1 bis 2 Metern zu offensichtlich erkrankten Menschen halten

  4. Versuchen, sich nicht mit den Händen an Mund oder Augen (Schleimhäute) zu fassen

  5. Haltestangen, Fahrstuhlknöpfe, Türklinken… möglichst mit einem Papier oder mit dem Ellenbogen berühren

  6. „Nies-Hust-Etikette“ einhalten: In die Armbeuge, nicht in die Hand

  7. Und die simpelste, aber wichtigste Maßnahme: Richtig und häufig Händewaschen.

Sollte ich eine Schutzmaske tragen?

Einfache Antwort: Nein

Schutz bieten die Masken, die man auf den Bildern aus China sieht nicht, sondern nur professionelle Atemmasken, wie sie in Labors getragen werden. Diese sind aber für den Alltag untauglich, da sie die Atmung erschweren. Zudem warnt die WHO (World Health Organization), dass „das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugt. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie etwa eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.“ Viren werden oft durch Schmierinfektion mit den Händen übertragen – Händewaschen ist und bleibt also die beste Vorsichtsmaßnahme.

Schwanger und dann kommt die Diagnose: Coronavirus-Infektion

Folgen für die werdende Mama

Das eine Infektion mit dem Coronavirus in der Schwangerschaft schwerer verläuft als bei nicht schwangeren Frauen, ist bisher nicht bekannt.

Experten sagen, dass es nicht so aussieht, als wenn man in der Schwangerschaft „empfänglicher“ für das Coronavirus wäre. Dies ist bei der „normalen“ Influenza Typ 2 offenbar der Fall.

Folgen für das Baby

Bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass das Virus von der infizierten Mama auf das Ungeborene übertragen wird, schreiben die Frauenärzte im Netz. Grund für diese Annahme ist allerdings nur eine Ministudie an neun Schwangeren aus Wuhan. Die Frauen erkrankten im dritten Trimester ihrer Schwangerschaft an einer durch den Erreger verursachten Lungenentzündung. Ihre Babys kamen per Kaiserschnitt gesund zur Welt. Keines hatte sich infiziert.

Durch die Medien ging der Fall eines Babys aus Wuhan, dass infiziert war. Das Baby war 30 Stunden nach der Geburt positiv auf den Coronavirus getestet worden. Aktuell sieht es aber so aus, als könne das Virus zumindest bei Frauen, die sich im dritten Trimester infiziert haben, nicht im Fruchtwasser und nicht im Nabelschnurblut nachgewiesen werden. Folglich wird vermutet, dass sich das Baby bei seiner Mutter per Tröpfen-Infektion nach der Geburt infiziert hat.

Was heißt das jetzt?

Fazit:

Es ist leider so, dass die Erfahrungswerte fehlen um eine komplette Entwarnung zu geben. Allerdings besteht derzeit kein Grund zur extremen Sorge wegen des Coronavirus in der Schwangerschaft.

"Ich mache mir aber so Sorgen wegen des Coronavirus!"

Höre nicht auf jede Nachricht, die dir unterkommt. Offizielle Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade in den sozialen Medien verbreitete Informationen zu einem großen Teil übertrieben, oder unwahr sind. Versuche dich am besten von deinen Sorgen abzulenken. Deine Gefühle und Ängste aufzuschreiben kann dabei helfen. Hast du schon mal darüber nachgedacht ein Tagebuch zu führen?

Es gibt extra Tagebücher für die Schwangerschaft, die dich informieren, wie sich dein Kind gerade entwickelt und dir helfen, dir deiner Gefühle bewusst zu werden. 

Tagebuch schreiben in der Schwangerschaft - Sorgen aufs Papier bannen in Zeiten des Coronavirus

Unser Tipp: Schreibe Tagebuch in der Schwangerschaft um die Sorgen aufs Papier zu bannen.

Es ist ganz natürlich, dass man in der Schwangerschaft viel sensibler auf solche Themen reagiert. Wenn du dich durch deine Sorgen belastet fühlst, dann vereinbare einen Termin bei deinem Frauenarzt. Dieser weiß Rat und kann dir helfen. Er kann dir sachlich und mit fundiertem Wissen die Lage erläutern um dich zu beruhigen.

Zum Schluss, man kann es nicht oft genug sagen: Keine Panik!

Wir drücken dir ganz fest die Daumen, dass du den Rest deiner Schwangerschaft gesund und sorgenfrei genießen kannst! Nur Mut!

 

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